UDS 2.00 - Unfalldatenspeicher

Dieser Unfalldatenspeicher zeichnet automatisch Unfälle und kritische Fahrmanöver auf. Hoch empfindliche interne Sensoren registrieren Längs- und Querbeschleunigungen sowie Richtungsänderungen. Darüber hinaus speichert UDS 2.0 die Geschwindigkeit und – mit Hilfe von bis zu zehn Statuseingängen – wann und wie lange z. B. Bremsen, Blinker und Licht betätigt wurden.
Bei Einsatzfahrzeugen wird zudem die Nutzung von Blaulicht und Martinshorn erfasst. Ein intelligentes Speichermanagement bestimmt, ob und wie lange ein Ereignis festgehalten wird. Je schwerer der Zwischenfall, umso länger bleibt er in einem der zwölf Hauptspeicher erhalten.
Aber auch der Fahrer kann die Speicherung beeinflussen: Über die im Cockpit installierte UDS Taste kann er dem System die besondere Wichtigkeit eines Zwischenfalls signalisieren, damit das Ereignis länger im Speicher registriert bleibt. Ist der Speicher gefüllt, fordert UDS 2.0 zum Auslesen der Daten auf. So entsteht ein lückenloses elektronisches Protokoll, das den Ablauf eines Ereignisses zeitgenau, unbestechlich und gerichtsverwertbar dokumentiert.
Geschieht ein schwerer Unfall, so stellt UDS 2.0 ein Signal für die Notfallmeldung zur Verfügung, das mit geeigneten Kommunikationsmedien (z. B. GSM = Global System for Mobile Communication) direkt an die Fuhrparkzentrale übertragen werden kann. 



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